Emotionale Intelligenz

Der Erwerb "Emotionale Intelligenz" ist zurzeit ein beliebtes Thema in der

Coaching-Szene. Teilnehmer in Seminaren lernen interessante Aspekte von Emotionen im Geschäftsleben kennen. Oft genug bleibt dieses Lernen aber in den Köpfen der Teilnehmer stecken und wird nicht wirklich erfahrbar, erlebbar gemacht.

Das ist dann ungefähr so, als wolle man das Auto fahren dadurch erlernen, dass man Verkehrsregeln studiert und etwas übe die Bausweise eines Motors erfährt. Hier sind sich vermutlich alle einige, dass das so nicht funktionieren kann. Erst wenn ich mich in ein Auto setzte, am Lenkrad drehe, das Gaspedal unter meinen Füßen spüren, fühle wie der Wagen sich in die Kurve legt und wie es ist auf Glatteis zu fahren, kann ich das Auto fahren lernen. Das schließt Momente des Erschreckens, der Unsicherheit und der Fehler zwangsläufig ein.

Übertragen gesagt, bedeutet es: Erst wenn ich aufhöre zu analysieren, wenn ich aufhöre über Gefühle zu sprechen und bereit bin sie wirklich zu erleben, erst dann komme ich dem Ziel näher. Erst wenn ich mich meinen Emotionen stelle, die Wut, die Enttäuschung, die Angst oder die Freude wirklich spüre, mit all ihren positiven und negativen Auswirkungen, erst dann fange ich an etwas von den Emotionen zu begreifen. Erst dann wenn ich breit bin, mich auch auf emotionales Glatteis zu begeben, mich der Gefahr des Ausrutschens stelle, erst dann habe ich den Startpunkt gefunden, an dem der Lernprozess beginnt.

In diesem Zusammenhang kann jeder nur bei sich selber beginnen. Erst müssen die eigenen Tränen fließen bevor ich die Tränen der Anderen verstehen kann.

 

High Sensitive Persons sind hier klar im Vorteil - darüber morgen mehr….

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